DEU: Bundesamt warnt vor Panik bei Strom-Blackout in Großstädten

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt vor Strom-Blackouts in Deutschland. Wetterveränderungen und die schlechte Infrastruktur nach Privatisierungen hätten das deutschen Stromnetz anfällig gemacht Vor allem in Großstädten besteht dann bei langen Stromausfällen eine erhöhte Panikgefahr.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de vom 28.08.13

Zum einen handelt es sich um ein sehr komplexes technisches System, das aufgrund seiner Komplexität und seiner hohen Vernetzung auch besonders verletzlich ist.

Zum anderen scheinen Wetterextreme auch in Deutschland bzw. Mitteleuropa immer mehr zuzunehmen.

Und nicht zuletzt hat die Liberalisierung und weitere Ökonomisierung der Strommärkte dazu geführt, dass Netze manchmal gefährlich bis an ihre technischen Sicherheitsgrenzen ausgelastet werden, wozu der internationale Stromhandel und die Transferleistungen ihren Teil dazu beitragen.

Was begünstigt einen solchen Blackout?

Wie bereits gesagt, erhöhen technische Komplexität, hohe Schwankungen in der Belastung der Netze, hoher Abstimmungs- und Regelungsbedarf in Verbindung mit Naturgefahren, menschlichem und/oder technischem Versagen oder böswillige Eingriffe in die Systeme durch Sabotage, Hacking etc. auch das Risiko eines größeren oder großen Blackouts.

Ein großflächiger und lange anhaltender Stromausfall in Deutschland wäre eine richtige Katastrophe. 

Panisches Verhalten von Menschen tritt eher selten auf, auch wenn man das in Katastrophen landläufig schnell vermuten würde. 

Der einzelne Mensch, aber auch Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen können für den Notfall vorsorgen.

 

Einmal mehr ein Hinweis und eine Bestätigung für die vielfachen Hinweise seitens Cyber Security Austria auf dieses Thema!