"Verbund tritt auf die Notbremse"

Aufnahmestopp für neue Mitarbeiter, jede zweite Investition verschoben, Kraftwerke vor dem Aus. Der Stromkonzern muss Kosten reduzieren

Quelle: Die Presse vom 31.07.13

 

Bis Jahresende will er entschieden haben, was der Verbund mit seinen Gaskraftwerken tun will. Von „Stilllegen und Einmotten bis zu Betriebszeitkürzungen“ sei alles möglich.

die Notbremse. Der Verbund muss sparen. Er will daher keine neuen Mitarbeiter mehr einstellen, die Investitionen werden – zum zweiten Mal in diesem Jahr – drastisch gekürzt. Statt 2,3 sollen bis 2017 nur noch 1,2 Mrd. Euro für den Bau von Netzen und Wasserkraftprojekten ausgegeben werden. Alle übrigen Projekte werden verschoben, bis wieder bessere Zeiten angebrochen sind.

 

Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um der immer kritischer werdenden Situation im Stromnetz zu begegnen. Bisher haben im Notfall österreichische Kraftwerke das deutsche Netz gestützt, um schlimmeres zu verhindern. Ob das in Zukunft auch noch so einfach möglich sein wird?