"Wenn nicht nur das Licht ausgeht"

Ohne Strom wären die westlichen Industriegesellschaften nicht denkbar. Diese wichtigste aller Energieformen ist die Lebensader der modernen Welt, aber auch ihre Achillesverse. Denn großflächige und lang andauernde Leistungsunterbrechungen hätten katastrophale Auswirkungen auf nahezu sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche.

Obwohl das Gefährdungspotenzial aufgrund der zunehmenden Abhängigkeit von einer funktionierenden Stromversorgung in den zurückliegenden Jahrzehnten exponentiell gestiegen sei, stände die Möglichkeit von Totalausfällen nicht immer im Vordergrund der Szenarien der Krisenvorsorge, so Stefan Mikus. Dabei gibt es kaum eine Vorsorgeoption, die wichtiger wäre.

Quelle: Fachartikel aus PROTECTOR 06/2013, S. 68 bis S. 69 vom 10.06.13

 

Ein Szenarium, wie es nicht nur im Land der bekannt fragilen Netze möglich ist, sondern auch in Deutschland als einem der sichersten Versorgungsgebiete der Welt.

Es ist eine Tatsache, dass das Risiko für Störungen im Stromversorgungsnetz trotz fortschreitender Technik in den zurückliegenden Jahren deutlich gestiegen ist.

Eine der Ursachen ist, dass die deutschen Stromnetze in einer Ära konzipiert wurden, in der die elektrische Energie - Stichwort Großkraftwerke - kontinuierlich floss.

Die heutige Ausgangslage ist dem diametral entgegengesetzt. Mehr als eine Million privater Einspeiser, zum Beispiel Betreiber von Solaranlagen, und volatile, sprich stark veränderliche Energiequellen wie Windkraft, sind alles andere als Garanten der Netzstabilität.

Dem Thema "Blackout" wurde in diesem Blog schon viel Raum gewidmet. Es kann hier nur immer wieder die Notwendigkeit einer umfassenden Vorbereitung und Auseinandersetzung mit diesem Szenario wiederholt werden. Es ist keine Frage mehr des "ob", sondern nur meine ein des "wann"!