Cyber-Attacken auf kritische Infrastruktur

Schadsoftware dringt leise ein und bleibt schlimmstenfalls lange unbemerkt: Wannacry, Not Petya, infizierte Smartphone-Apps und andere „digitale Würmer“ legten in den vergangenen Monaten die Computer unzähliger Länder und öffentlicher Stellen lahm.

Die Ziele von Cyberattacken sind weit gestreut. Sie richtigen sich häufig gegen Gesundheitseinrichtungen, Kommunikationsunternehmen, Energieversorger, große und vor allem für die tägliche Daseinsvorsorge zuständige Einrichtungen- kurz die Kritische Infrastruktur. Besonders heikel: das Stromnetz. Denn ohne Strom kein Telefon, kein Radio, keine Information. Neben den Telekommunikationsfirmen zählen übrigens auch die Medien zur Kritischen Infrastruktur. Doch auch private Unternehmen, speziell Industrieunternehmen, werden immer öfter Opfer der stetig wachsenden Cyberkriminalität.

"Spitäler konnten keine Patienten mehr aufnehmen." Wolfgang Schwabl, Cyber Security Officer bei Telekom Austria über die Auswirkungen von WannaCry.

Quelle: Ö1