75 Prozent der Unternehmen ohne Notfallplan für Hackerangriffe

Im Rahmen der Information Security World (ISW) 2015 stellt NTT Com Security die Ergebnisse des aktuellen Global Threat Intelligence Report (GTIR) des NTT Innovation Institutes vor. Demnach steigt einerseits die Anzahl an Cyber-Angriffen weltweit, dennoch sind nur die wenigsten Unternehmen wirklich darauf vorbereitet.

Quelle: www.computerwelt.at

Cyber-Kriminelle werden immer raffinierter und Angriffe immer intelligenter. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist das Angler Exploit Kit, das sich nur sehr schwer erfassen lässt. Selbst Unternehmen mit einer dezidierten IT-Sicherheitsabteilung brauchen hier externe Unterstützung für Incident Response Management. Oftmals braucht es darüber hinaus auch forensische Analysen, um nach einem Sicherheitsvorfall der Ursache auf den Grund zu gehen. Mehr und mehr große Unternehmen gehen nun dazu über die IT-Security an Managed Security Service-Anbieter auszulagern, um mit vereinten Kräften auf Hackerangriffe reagieren zu können.

Für die Studie "Incident Response Management. How European Enterprises are Planning to Prepare for a Cyber Security Breach" wurden 200 IT-Entscheider und Sicherheitsverantwortliche aus Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt. Den Ergebnissen zufolge bemerken 69 Prozent der Unternehmen Sicherheitsverletzung teilweise erst nach bis zu sechs Monaten. 

Wir stecken leider auch dort, wo es schon laufend Probleme und Angriffe gibt den Kopf in den Sand. Es wird schon nicht bei mir passieren ... Zum anderen wissen wir kaum, was wirklich läuft, da viele Dinge wahrscheinlich gar nicht entdeckt werden.