Cyber-Security: "Maßnahmenpläne funktionieren"

24-Stunden-Blackout würde Schaden von 865 Mio. Euro verursachen

Wenn es um die Sicherheit in den Bereichen öffentliche Verwaltung und Energiewirtschaft in Österreich geht, sehen sich die heimischen Institutionen und Stromversorger durchaus in der Lage, böswillige Hacker-Attacken zu bewältigen.

Quelle: pressetext.co

"Das Zusammenwachsen von IT-Infrastruktur und Strom-Infrastruktur bringt große Chancen, aber auch neue Gefahren", stellt Steßl klar. 

Zentral koordiniert wird die "Feuerwehrübung für Internetsicherheit" von der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) http://enisa.europa.eu . Durchführungszeitraum war der 30. Oktober 2014, teilgenommen haben insgesamt 28 Organisationen und Unternehmen der öffentlichen Verwaltung, der Gas- und Stromwirtschaft sowie der Internet Service Provider.

"Das Übungsdesign sah die Simulation eines großangelegten, internationalen Cyber-Angriffs auf Betreiber kritischer Infrastrukturen in mehreren Eskalationsstufen vor"

"Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es aber nicht", meint die Expertin.

"Bereits ein 24-stündiger Blackout in Österreich würde einen volkswirtschaftlichen Schaden von über 865 Mio. Euro verursachen", so Staatssekretärin Steßl abschließend.

Leider geht nicht nur aus dem Cyber Bereich eine Gefahr für das europäische Stromversorgungssystem aus. Der finanzielle Schaden wird die hier prognostizierte Summe noch deutlich übersteigen, da diese keinerlei physische bzw. Sekundärschäden beinhaltet.