"Wer glaubt, sicher zu sein, ist selbst Teil des Problems"

Unter dem Motto "Spannungsfeld Security in der IKT-Industrie" führt die FH Technikum Wien in Kooperation mit der Cyber Security Austria (CSA) einen Security-Nachmittag mit hochkarätigen Experten durch. Im Mittelpunkt der breitgefächerten Beiträge stehen praxistaugliche Lösungsansätze und Konzepte. Neben Vorträgen steht auch ein Live-Hacking am Programm, das eindrucksvoll Gefahrenpotenziale aufzeigt. Die Veranstaltung findet am 28. Oktober 2014 von 14.30 bis 19.30 Uhr an der Fachhochschule statt, die Teilnahme ist gratis.

Quelle: OTS/APA

 

Bewusstsein für Risiken schärfen

"Permanente Information und Weiterbildung sind im Bereich Informationssicherheit essenziell. Und dafür sind solche Veranstaltungen mit Fachleuten extrem wertvoll", ist FH-Prof. DI Alexander Mense, Leiter und Initiator des Security-Events, überzeugt. Der Institutsleiter für Information Engineering & Security geht noch einen Schritt weiter: "Wer glaubt, sicher zu sein, ist selbst Teil des Problems."

Auch Herbert Saurugg, MSc, CSA-Board Mitglied, wird in seinem Vortrag das fehlende Bewusstsein über systemische Risiken zum Thema machen:
"Wir sind kaum auf mögliche strategische Schockereignisse vorbereitet. In vielen Bereichen fehlt uns Plan B, um mit größeren Störungen und Totalausfällen sinnvoll umzugehen. Der erste Schritt beginnt mit dem Wissen um diese Bedrohungen."

 

Einfache Fehler mit enormer Auswirkung

Am Experiment Industrie 4.0 zeigt Ing. DI (FH) Herbert Dirnberger, MA, wie komplex die Verschmelzung von physischer und digitaler Welt in der Industrie 4.0 ist: "Durch die Vernetzung gesamter Ökosysteme werden nicht nur neue und effizientere Geschäftsmodelle ermöglicht. Es steigt auch die Abhängigkeit von Energie und Informationen. Somit können einfache Fehler enorme Folgen haben und Unfälle auslösen. Selbst die Energie-, Wasserversorgung, Kommunikation bzw. die gesamte Infrastruktur kann gefährdet werden." 

Programm und Anmeldung