Smart Meter: "Österreich-Zähler" kommt aus China

Die heimischen Stromversorger beginnen mit der Ausschreibung für den Zählertausch. Die Telekom Austria will mit einem eigenen intelligenten Zähler mitmischen. 

Quelle: futurezone.at vom 30.09.14

„Kaifa hat insgesamt 22 Millionen Smart Meter nach Europa geliefert und ist der größte Marktanbieter in dem Bereich“, so Liebscher.

„Unser Paket ist maßgeschneidert auf die gesetzlichen Anforderungen"

Auch für das Opt-Out hat sich die Telekom Austria ein Szenario überlegt: „Die einfachste Lösung wäre hier, dass die Kunden trotzdem den "Österreich-Zähler" installiert bekommen, man aber die Datenkommunikation ausschaltet. Gibt es etwa in einer Wohnung einen Nachmieter, der den Smart Meter mit all seinen Funktionen Nutzen möchte, könnte die Umstellung per Mausklick erfolgen. 

Wäre jetzt interessant, ob es sich bei den nach Europa gelieferten Smart Meter um die handelt, die gerade gehackt wurden ... Smart Meter Hack Shuts Off The Lights.

Ein anderes Thema in Zusammenhang mit Smart Meter und Mobilfunk ist, dass damit eine Netzsteuerung wohl auszuschließen ist. Die Datenkommunikation hat in der Regel Nachrang zur Sprachkommunikation. Zum anderen kommt es doch auch immer wieder mal zu regionalen Ausfällen/Beeinträchtigungen im Mobilfunksystem, was sich dann im Stromnetz auswirken könnte. Ganz abgesehen davon, dass die Netzsteuerung über Smart Meter wenig sinnvoll ist, zumindest im zentralisierten Ansatz, wie er derzeit angedacht ist.