Hacker stürzen sich auf intelligente Stromzähler

Das Risiko für Überfälle auf die Energie-Infrastruktur wird unterschätzt. Mit dem Internet verbundene Stromzähler öffnen Hackern neue Türen. Auch in Simulationen wird immer wieder deutlich, dass die Stromnetze anfällig für Sabotage, externe Kontrolle und Kriminalität sind.

Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de vom 16.07.14

Cyber-Angriffe auf die Infrastruktur sind zu einer Hauptsorge der Energiekonzerne wie RWE oder E.ON geworden. Wie zerstörerisch sie sein können, hat 2010 der Virus „Stuxnet” gezeigt, der die iranischen Nuklearreaktoren lahmlegte. In den vergangenen Monaten sorgte der sogenannte Havex-Trojaner in der Öl- und Gasindustrie für Aufregung. Bisher schützen sich die Versorger auch damit vor Hackern, dass es keinen Zugang vom Internet aus in die eigenen Computersysteme der Kraftwerke oder andere sensible Netzen gab. Doch nun könnte sich Cyber-Kriminellen ein neues Einfallstor bieten: Die intelligenten Stromzähler, die die Kunden direkt mit dem Versorger verbinden, um über das Internet Nutzungs- und Verbraucherdaten zu liefern. „Das Risiko wird außerhalb der Industrie unterschätzt”, konstatiert Oehler.

Ein Thema, auf das die CSA schon seit Jahren hinweist.