Sicherheit im Netz ist fragil

Die Sicherheitslücke "Heartbleed" in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL sorgt weiter für viel Unruhe und Aufregung im Netz.

Fix ist auf alle Fälle, dass "Heartbleed" ein "Megagau" für die Sicherheit im Netz ist, wie es ein Techniker ausdrückte.  

Quelle: help.orf.at vom 10.04.14

Unterdessen ist auch der Autor der Sicherheitslücke bekannt: Der deutsche Programmierer Robin Seggelmann schrieb den fehlerhaften Code. Er selbst gab gegenüber dem "Sydney Morning Herald" an, dass der "eigentlich triviale" Fehler einfach übersehen wurde. Dass er den Fehler bewusst eingebaut hat, wie mehrfach vermutet, wies er von sich. Er arbeite schon länger an dem Projekt OpenSSL mit und habe früher bereits andere Fehler ausgebessert, so Seggelmann.

Für die "New York Times" ("NYT") ist der aufgetauchte Fehler ein Zeichen dafür, dass das Netz immer noch sehr fragil ist, wenn es durch den Fehler eines Einzelen derart ins Wanken geraten kann.

Kleine Ursache, große Wirkung ... oder der Schmetterlingseffekt. Viel mehr Sorgen sollten uns aber die aktuellen Bestrebungen bereiten, unsere Infrastruktur immer stärker von der IKT (Stichwort: Smart ..., Industrie 4.0) abhängig zu machen. Vor allem, wenn das über unreflektierte planwirtschaftliche Maßnahmen, wie dem Ausrollungsplan für Smart Meter erfolgen soll.