Aktuelle Cyber Security Herausforderungen

Eine zunehmende Anzahl an Sicherheitsbedrohungen, das Internet der Dinge sowie der herrschende Fachkräftemangel sind laut PAC die drei größten Herausforderungen für Cyber Security in 2014

Quelle: www.computerwelt.at vom 26.03.14

Aktuellen Analysen von Pierre Audoin Consultants zufolge erschweren insbesondere drei strukturelle Herausforderungen das Management der Sicherheit im Netz.

  • Eine sich ausweitende Bedrohungslage: Die zunehmende Komplexität, Anzahl und Raffinesse eingehender Bedrohungen haben zu einem fragmentierten Stückwerk bei der Bereitstellung von Sicherheitsleistungen geführt. Dies ist nicht nur ineffizient, sondern birgt auch Risiken – ein Alptraum.
  • Die Konsumerisierung von Endgeräten, das Internet der Dinge und die explosionsartige Verbreitung von Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M): Ein Anstieg in der Anzahl und Vielfalt von mit dem Internet verbundenen Geräten erhöht die Gefahr von Sicherheitslücken um ein Vielfaches. Die meisten Sicherheitsinfrastrukturen stehen einer solchen Steigerung in Anzahl und Vielfalt völlig unvorbereitet gegenüber, besonders wenn diese durch M2M-Transaktionen beschleunigt wird.
  • Fachkräftemangel: Die größte Herausforderung für viele CISOs ist der Mangel an Cyber-Security-Spezialisten. Trotz der angebotenen Sicherheitszertifizierung durch Berufsverbände herrscht nach wie vor ein Defizit an Ressourcen mit der richtigen Mischung aus Fachkenntnissen und Erfahrung, um mit der wachsenden Marktnachfrage nach Cyber Security klar zu kommen.

"Wir versuchen die heutigen Cyber-Security-Probleme mit 20 Jahre alten Ansätzen zu lösen. Es muss sich etwas ändern."

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangssituationen, die Basis für Katastrophen sind. Hier wird vor allem zu wenig berücksichtigt, dass durch die Vernetzung die Komplexität in Systemen steigt und komplexe Systeme sich anders verhalten, als unsere bisherigen linearen Maschinen. Kleine Ursache, große Wirkung, exponentielle Entwicklungen, hohe Dynamik sind nur ein paar Stichwörter dazu. Und Selbstüberschätzung - wir haben alles im Griff. Wenn jedoch einmal (kritische) Infrastrukturen ausfallen, dann könnte es rasch ziemlich ungemütlich werden. Aber bis dahin werden wir wohl unbeirrt weitermachen.