NSA-Affäre: Schweiz baut kritische IT-Infrastruktur lieber selbst

Wenn möglich will die Schweizer Regierung selbst für kritische Infrastrukturen wie Kommunikationsnetze der Verwaltung sorgen. Aufträge sollen darüber hinaus möglichst nicht an ausländische Unternehmen vergeben werden.

Quelle: heise.de vom 06.02.14

Die Schweizer Regierung will Arbeiten an besonders kritischer IT-Infrastruktur der Bundesverwaltung aus sicherheitspolitischen Gründen künftig selbst ausführen oder ausschließlich an Schweizer Unternehmen vergeben.

 

Es geht dem Bundesrat in erster Linie um informationstechnische Infrastrukturen des Bundes, bei denen Vertraulichkeit eine Rolle spielt, unter anderem Telefone, Handys, Computer und Netzwerke, sowie militärische Anlagen.

Die Regierung ist sich allerdings auch bewusst, dass nicht für alle Lösungen ein Schweizer Anbieter zur Verfügung steht.

Ein Alleingang ist wohl sehr schwierig. Aber wenn sich mehrere Länder in Europa zusammentun würden, könnten sicher mit vertretbarem Aufwand entsprechende Lösungen entwickelt werden.