Die Cyber-Bedrohung steigt exponentiell

Die wachsende Beteiligung der organisierten Kriminalität, unzureichende interne Prozesse, das sich schnell verändernde aufsichtsrechtliche Umfeld, das immer mehr zu Strafen neigt, sowie eine Erfolgsrate beim Hacken, von der Spammer nur träumen können, haben dazu geführt, dass Cyberrisiken 2014 mehr denn je als große Bedrohung wahrgenommen werden.

Quelle: Studie: Allianz Risk Barometer

 

Und obwohl sich Unternehmen der Schäden, die ein Cyberangriff oder  ein Datenleck verursachen können, immer mehr bewusst werden, haben viele noch Schwierigkeiten das gesamte Ausmaß dieses Risikos zu verstehen.

Die Ursachen für Eigen- und Fremdhaftpflicht in drei Bereiche unterteilen. Ein Drittel geht auf Probleme mit der IT-Infrastruktur zurück, ein Drittel auf interne Prozessfehler und ein Drittel auf externe Angriffe.

Obwohl Hackerangriffe immer wieder Schlagzeilen machen, lässt sich der Großteil der Datenverluste oft auf unzulängliche interne Verfahren und Schulungen zurückführen.

Vor dem Hintergrund der steigenden Cyberkriminalität reicht IT-Sicherheit allein nicht aus. Unternehmen benötigen beispielsweise eine Reihe von Netzwerksicherheitsrichtlinien und Prozesse, die vom Vorstand unterstützt werden. Und die Prozesse müssen korrekt getestet, eingeführt und regelmäßig aktualisiert werden. Erst dann verfügen Sie über das bestmögliche Risikomanagement.

Erstmals unter den weltweiten Top 10 befinden sich IT- und Cyber-Risiken: Diese machten im Vergleich zum Vorjahr einen Sprung um sieben Plätze nach vorne und sind 2014 mit 12 Prozent das achtgrößte Geschäftsrisiko.