US-Stromnetz unter Cyber-Dauerfeuer

 Das amerikanische Stromnetz ist tagtäglich Ziel von Cyber-Attacken, doch sind viele Stromversorger auf Attacken nur schlecht vorbereitet. Sie setzen nur absolute Mindeststandards in Sachen IT-Sicherheit um, wie aus einem Bericht hervorgeht, den zwei Abgeordnete zum US-Repräsentantenhaus http://house.gov veröffentlicht haben.

Quelle: pressetext vom 24.05.13

Es ist aber nicht nur die Cyber-Sicherheit von Stromversorgern, die der Bericht bemängelt, sondern auch der Umgang mit natürlichen Risiken. Nur eine Minderheit der Betriebe hat demnach auch konkrete Maßnahmen ergriffen, um die Anfälligkeit des Netzes gegen geomagnetische Stürme zu mindern.

Leider gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die unsere sichere Stromversorgung gefährden können. Neben gezielten Angriffe sind vor allem Fehlfunktionen, wie offensichtlich Anfang Mai in Österreich erlebt wurde, oder ein derzeit immer wahrscheinlicheres systemisches Versagen möglich. Einmal mehr sei daher von Seite der CSA darauf hingewiesen, dass es nicht nur um die Auslösemomente sondern vor allem um die damit verbundenen Konsequenzen geht. Es ist daher unverzichtbar, sich mit einem solchen Worst-Case Szenario auseinanderzusetzen!