"Österreich will sich besser für Cyber-Attacken wappnen"

Ein Computerausfall bei einem Stromanbieter durch einen Cyber-Angriff oder auch durch eine Naturkatastrophe hätte mitunter verheerende Folgen. Im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wird daher bis zum Sommer ein Kompetenzzentrum eingerichtet, das als Ansprechstelle für die Betreiber sensibler Infrastruktur dienen und sich vor allem der Prävention widmen soll. Im Endausbau werde sich der Personalstand auf 15 belaufen.

Quelle: Der Standard vom 18.05.13

Mikl-Leitner betonte: "Jeder Anbieter ist selbst verantwortlich für den Schutz." Die neue Abteilung, die im Endausbau 15 Mitarbeiter zählen und alle Kompetenzen zu diesem Bereich bündeln soll, stehe als Unterstützer beratend zur Seite. Notwendige Sicherheitsvorkehrungen seien vom Betreiber zu treffen. Abzuklären sei dann, wie die Polizei im Falle eines Cyber-Angriffs eingreift und ob etwa sogar die Assistenz durch das Bundesheer notwendig ist. Als Basis für die Risikoabwägung durch die Unternehmen dient dabei ein vom Innenressort gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt erarbeiteter Leitfaden mit einem umfangreichen Fragenkatalog, hieß es.