"Hacker-Angriff: USA warnen vor Cyber-Sabotage bei Energiekonzernen"

Der US-Heimatschutz ist alarmiert. Die Behörde meldet neue Cyber-Angriffe gegen amerikanische Unternehmen. Den Angreifern geht es dabei nicht um Spionage. Stattdessen suchen sie offenbar Sicherheitslücken, um die Energieversorgung des Landes lahmzulegen.

Quelle: Spiegel Online vom 13.05.13

Die derzeitige Angriffswelle richtet sich demnach gezielt gegen amerikanische Energieversorger. Die Angreifer würden keine Industriespionage betreiben und nicht versuchen, sich fremdes Wissen anzueignen. Stattdessen versuchen sie offenbar, Schwachstellen aufzuspüren und Wege zu finden, die Kontrollsysteme der Energieversorger zu übernehmen.

Doch statt um Spionage geht es den Eindringlingen nun um Sabotage, fürchten die Beamten.

Dass diese Anlagen sehr verletzlich sind, beklagten amerikanische Sicherheitsexperten bereits Ende 2011. Ihre Untersuchungen hatten unter anderem einen fahrlässigen Umgang mit der technischen Ausrüstung, mit der die Energieversorgung instand gehalten wird, zutage gebracht.

Die Energieversorgung ist die Achillesferse einer jeden Gesellschaft. Eine zu freizügige Vernetzung und eine fehlende Reichweitenbegrenzung begünstigt einen Angriff und den Schaden. Das Thema wird mit den gerade gestarteten "Smart" Themen noch deutlich an Brisanz gewinnen.