"Meldepflicht bei Hackerangriffen nutzlos"

IT-Sicherheit ist eines der wichtigsten Themen bei der Entwicklung der gesamten Wirtschaft, insbesondere der IT-Wirtschaft. Vor allem im wachstumsstarken Cloud Computing-Markt ist ein hoher Sicherheitsstandard notwendig, um bei Anwendern Vertrauen zu schaffen. Die zurzeit auf EU-Ebene anvisierte Meldepflicht der Unternehmen bei Hackerangriffen geht jedoch an der eigentlichen Problemlage vorbei, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und Vorstand der Grün Software AG.

Quelle: www.git-sicherheit.de vom 23.01.13

Es habe sich außerdem gezeigt, dass Behördenlösungen und zentralistische Planungen vom Geiste her der Dynamik und dem Tempo des Internets nicht gerecht werden. „Gerade im Hackerbereich sind die Entwicklungen äußerst agil und diffizil, so dass eine Behördenlösung hier nicht Schritt halten würde", warnt BITMi-Präsident Grün.

 

Es stellt sich natürlich die berechtigte Frage, was das Ziel einer Meldung ist. Für rein statistische Zwecke lohnt sich der Aufwand nicht. Wenn es ein Beitrag dazu ist, die Kommunikation und Vernetzung der einzelnen Akteure zu erhöhen, dann macht es durchaus Sinn. Das wird aber nur dann funktionieren, wenn die Kommunikation keine Einbahnstraße ist.