"US-Militär trainiert den Cyberkrieg mit einer Modellstadt"

CyberCity ist Teil des NetWars-Trainingprogramms des US-Militärs. Damit reagiert man auf eine veränderte Bedrohungslage, die aus der Entstehung des Internets und der resultierenden weltweiten Vernetzung entstanden ist. Skoudis meint:

„Die Bedrohung ändert sich. Es sind nun Leute, die Computer hacken, um physischen Schaden in der realen Welt zu verursachen“

Er spricht dabei von Stromausfällen, entgleisten Zügen, amoklaufenden Towern an Flughäfen und so weiter. Um also realistische Trainingsszenarien erzeugen zu können, kam man um den Bau des Modells nicht herum. Jetzt trainiert man Szenarien, wo Terroristen über das Internet Blackouts verursachen, oder wie man alle Ampeln der Stadt gleichzeitig auf Rot schaltet, um fliehende Terroristen zu bremsen. Ich finde das gut. Besser, man hackt eine Modellbahn, als dass man eine echte Stadt ins Chaos stürzt.

Quelle: NetMediaEurope vom 05.01.13