"Kern aller Probleme sei die große Komplexität der Umstellung."

Kern aller Probleme sei die große Komplexität der Umstellung. Für die Bank Austria sei es die größte EDV-Umstellung ihrer Geschichte. Das gesamte System sei neu aufgestellt worden. Wahrscheinlich ist es auch österreichweit die größte IT-Umstellung. „Rund 10.000 Rechner und alle Applikationen laufen auf diesem System. Pro Tag werden mehrere Millionen Transaktionen durchgeführt“, so Halama.

Quelle: ORF Online vom 05.11.12

Als falsch zurückgewiesen wurde von BA-Seite der Vorwurf, dass man es versäumt habe, die EDV-Umstellung zu stoppen, als sich abzeichnete, dass der Umstellungstermin nicht zu halten sei. Ein System dieser Größenordnung sei vielmehr im Testbetrieb nicht eins zu eins zu simulieren. Die Tests seien, so die Bank, reibungslos verlaufen, die jüngsten Fehlerbilder in den Probeläufen nicht sichtbar gewesen.

Die Komplexität wird durch den Vernetzungsgrad gesteigert. Damit entstehen Nicht-lineare Systeme, die nicht mehr berechenbar und zentral steuerbar sind. Kleine Ursache, große Wirkung, Irreversibilität, Nicht Nachvollziehbarkeit von Kausalketten, usw. 

Alleine in Wien werden pro Tag durch Smart Meter rund 180 Millionen Datensätze durch Smart Meter produziert werden. Die Vernetzung von IKT mit der Strominfrastruktur wird sicher nicht zu einer Verringerung der Komplexität führen. Aber das ist ja alles kein Problem ...