Intelligente Stromzähler vs. Energiesparen

Durch intelligente Stromzähler soll der Strombedarf gesenkt werden - wie das funktionieren soll, bleibt man aber bisher weitgehend schuldig. Das Einsparpotential wird dabei im unteren einstelligen Prozentbereich beziffert. In dieser Berechnung  ist noch gar nicht der  Energieaufwand für die zusätzlich erforderliche Infrastruktur beim Energieversorgungsunternehmen (Netzwerke, Rechenzentren, etc.) berücksichtigt. Gleichzeitig wird ein  unverhältnismäßig hohes Risiko eingegangen. Siehe hierzu "Smart Metering und mögliche Auswirkungen auf die Nationale Sicherheit". 

Eine Amortisation der Kosten für intelligente Stromzähler ist daher für Endkunden nicht zu erwarten.

Das man durch einfache Maßnahmen sehr wohl viel Energie einsparen kann und sich dies auch in sehr kurze Zeit rechnet, zeigt folgendes Beispiel:

"Siemens hat für EINE Produktionsstätte die jährlichen Energiekosten um rund 20 Prozent oder um mehr als 500.000 Euro gesenkt. Die Investitionskosten von circa 3,4 Millionen Euro werden sich in weniger als sechs Jahren amortisiert haben. Gleichzeitig emittiert der Standort ein Viertel weniger Kohlendioxid, soviel wie bei 18 Millionen Kilometer Autofahrt entstehen."

Quelle: Siemens / hi!tech

Das Stromeinsparpotential bei intelligenten Stromzählern steht in keinem Verhältnis zu den derzeit erwartbaren Risiken. Dieses Argument ist daher reine "Augenauswischerei". Es ist auch nicht nachvollziehbar, warum durch Mikromanagement auf Haushaltsebene mehr als bei Großverbrauchern erreicht werden soll.