Schluss mit dem Chaos

Angesichts einer immer komplexeren Welt wird die Unzulänglichkeit herkömmlicher Denkweisen bewußt. Was kaum schon entwickelt ist, ist ein Gefühl für die Zusammenhänge, die die Dinge der Welt verbinden.

Jeder Eingriff in komplexe Gefüge hat höchst komplexe Konsequenzen. Für sich perfekt geplant, können die Wechselwirkungen, die er auslöst, unter Umständen ins Chaos führen. Davor bewahrt auch die ungeheure Informationsmenge nicht, auf die zugegriffen werden kann: Mehr Information bedeutet selten besseres Informiertsein.

Frederic Vester und sein Team der Studiengruppe für Biologie und Umwelt können auf jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit komplexen Problemen und Situationen zurückblicken. Er faßt diese Erfahrungen in diesem Handbuch zusammen, das sich an Politiker und Manager genauso wie an Laien wendet. Seine zentrale Botschaft lautet: Die Kunst des vernetzten Denkens ist eine wesentliche Erweiterung.

Strukturelle Arbeitslosigkeit, alarmierende Umweltveränderungen, wiederkehrende Anzeichen eines Börsencrashs, die Verstrickung in kriegerische Auseinandersetzungen: angesichts einer immer komplexeren Welt wird die Unzulänglichkeit herkömmlicher Denkweisen immer deutlicher. Für sich perfekt geplant, können die Folgen jedes Eingriffs in vielschichtige Gefüge fatale Konsequenzen haben: Rückkopplungen, Zeitverzögerungen, Spätfolgen.

Über zwanzigjährige Erfahrung mit solchen Fragen ist hier zusammengefasst zu einem Praxisbuch für Politiker, Manager und alle anderen, die in solchen Zusammenhängen denken müssen und wollen. Für die Taschenbuchausgabe durchgehend aktualisiert und erweitert um ein Kapitel zur Gentechnologie.

Die CSA hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeitsgruppenarbeit auf das Sensivitätsmodell von Frederic Vester abzustützen.

Für die Betreuung der AG Smart Metering konnte Josef Vinatzer gewonnen werden, der diese AG in den nächsten Monaten methodisch betreuen wird.

Literaturhinweis